Newsblog des Stamm Steppenwolf

Der Müll in unseren Wäldern

Umweltprojekt von Tack                23.09.2019

Der Müll in unseren Wäldern

Das Ziel:

Mit dieser Untersuchung, wollte ich herausfinden, wie viel Müll sich in den Wäldern rund um Stammheim, Heumaden und Gechingen befindet. Jedoch habe ich nicht nur herausgefunden wie viel Müll sich in den Wäldern befindet, sondern auch wie die Menge des Mülls in den unterschiedlichen Wäldern variiert. Hierzu habe 3 Wälder miteinander verglichen. Jedoch habe ich dies nur in einem kleinen Maßstab gemacht um eine Tendenz zu erkennen. Die Werte, die ich gesammelt habe sollen nur zur Orientierung dienen und sind desahlb nicht wirklich aussagekräftig!

Die Durchführung:

Zuerst einmal habe ich mir die 3 Wälder herausgesucht und dabei darauf geachtet möglichst unterschiedliche Wälder zu vergleichen. Hier ein Bild mit den drei Gebieten:

Quelle: www.google.de/maps

Der „Spaziergängerwald“:

Dieser Wald wird von vielen Leuten, die vor allem aus Heumaden kommen genutzt, um einen Spaziergang zu unternehmen. Man begegnet hier an schönen Tagen vielen Spaziergängern, von denen sicherlich auch manche ihren Müll im Wald lassen.

Quelle: www.google.de/maps

Der vielbesuchte Wald:

Dieser Wald befindet sich direkt neben einem Fußballplatz, bei dem sich an manchen Tagen sehr viele Leute aufhalten. Außerdem verläuft durch diesen Wald eine Straße, die auch von einigen genutzt wird. Das macht diesen Wald zu dem Wald, mit den meisten Menschen, die sich in ihm aufhalten.

Quelle: www.google.de/maps

Der ruhige Wald:


Der grün markierte Wald liegt in der Mitte zwischen Stammheim und Gechingen, doch er ist weder für Spaziergänger aus Stammheim, noch aus Gechingen die erste Wahl. Somit ist er ein eher wenig besuchter Wald.

Quelle: www.google.de/maps

 

Der vielbesuchte Wald:

Wie bereits gesagt befindet sich dieser Wald an einer Straße und neben einem Fußballplatz, dennoch habe ich nicht so viel Müll gesammelt, wie man vielleicht erwarten würde, doch dies lag daran, dass ich nur etwa 300m an der Straße langgelaufen bin und der Rest der Strecke auf Waldwegen verlief, die deutlich sauberer als die Straße waren. Außerdem habe ich mir es erspart, den Müll des Parkplatzes, der sich direkt am Waldrand befindet aufzusammeln. Wäre ich also länger an der Straße gelaufen und hätte ich auch den Parkplatz des Fußballplatzes berücksichtigt, wäre deutlich mehr Müll zusammengekommen. Was mir auch aufgefallen ist, war die Tatsache, dass sich in diesem Wald, durch Straße und Fußballplatz bedingt, recht viele Zigaretten auf dem Boden befanden. Dies ist für den Wald und die Menschen gefährlich, denn nach Europäischer Kommission werden die meisten Brände mit Todesfolge in Europa durch unbeaufsichtigt brennende Zigaretten ausgelöst. Insgesamt habe ich in diesem Wald nach 3 km Weg 162g Müll gefunden. Nach dem Wiegen und Fotografieren habe ich ihn selbstverständlich entsorgt.

Der Spaziergängerwald:

Im Wald neben Heumaden, der sehr beliebt bei Spaziergängern ist habe ich beim sammeln des Mülls festgestellt, dass sehr viel Müll Papiermüll war. Wie aber bereits oben erwähnt habe ich diese Untersuchung in einem zu kleinen Maßstab gemacht, um wirklich Aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Ein gutes Beispiel dafür ist der überwiegende Papiermüll, da es gut sein könnte, dass der gesamte Papiermüll dieser 3 km langen Strecke von ein und derselben Person stammen könnte. Was jedoch sehr auffällig war, war eine Getränkekiste, welche ich im Gebüsch nebendem Weg fand. 4 der 12 Flaschen konnte ich im Umkreis von 10 Metern finden. Zudem fandich auch eine Menge Müll.Insgesamt betrug das Gewicht des gesammelten Mülls 124 g

Der ruhige Wald:

Erst einmal ist es wichtig, dass der Geplante Weg, den ich oben abgebildet habe nicht ganz der Weg ist, den ich letztendlich gelaufen bin.

Quelle: www.google.de/maps

Als ich vor Ort loslegen wollte, musste ich feststellen, dass der Weg erst vor kurzem neu gemacht wurde. Dies ist in der Hinsicht ein Problem, da der ganze Müll höchst wahrscheinlich unter dem neuen Weg begraben ist. Der Müll wurde vermutlich nicht nur unter dem Weg, sondern auch am Rand ins Erdreich gebracht, denn wie auf dem Bild zu sehen ist wurde der Rand umgegraben.

Doch was ist nun das Problem an dem Müll unter der Erde, denn dort stört er ja niemanden mehr, oder? Das stimmt nicht ganz. Die ersten Jahre wird von diesem Müll nichts zu sehen sein doch nach 40 – 60 Jahren kann es sein, dass der Müll wieder an die Oberfläche gelangt. Dies ist im größeren Maßstab bereits öfters in der Schweiz vorgekommen, wie auf dieser Seite zu lesen ist:

https://www.srf.ch/news/schweiz/

problematische-muellentsorgung-der-abfall-unter

-der-erde

Bereits in 40 Jahren könnte der Müll, der auch gut 300 Jahre durchhalten würde, wieder an die Oberfläche gelangen und Tiere könnten ihn wieder essen und davon sterben.

Durch die geringe Chance Müll auf der geplanten Route zu finden habe ich mich spontan dazu entschieden eine alternative Route zu wählen, die jedoch am Ende keine 3 km lang geworden ist. Dies sollte man auf jeden Fall bei der Bewertung dieses Waldes beachten. Das hellgrüne ist der alternative Weg und das dunkelgrüne der ursprüngliche Weg. In diesem Wald habe deutlich weniger als in den anderen beiden Wäldern gefunden, was zusätzlich nicht nur durch die kürzere Route, sondern auch dadurch begründet werden kann, dass die alternative Route auf kleineren weniger genutzten Wegen verlief. Insgesamt habe ich Müll mit einem Gewicht von 27 g gefunden. Außerdem fand ich ein Stacheldraht am Wegesrand im Gebüsch liegen, konnte ihn aber aufgrund seiner Größe nicht mit dem Fahrrad entsorgen. Wer diesen Zaun dort hinterlassen hat weiß ich nicht, aber ich weiß, dass er für die Tiere des Waldes eine Gefahr darstellt.

Die Ergebnisse:

Bei dem Vergleich sollten auf jeden Fall alle der oben genannten Faktoren berücksichtigt werden, damit sie nicht falsch verstanden werden.

Der vielbesuchte Wald:

Der Spaziergängerwald:

Der ruhige Wald:

Gewicht

162 g

124 g

27 g

Merkmale/

Besonder-heiten

– viele Zigaretten

– Waldwege waren von Straße und Fußballplatz wenig betroffen

– viel Papiermüll

– Alkoholkasten im Busch gefunden

– Stacheldraht in Gebüsch gefunden

 

Um sich nun den Müllanteil in den Wäldern besser vorstellen zu können habe ich einen Vergleich gemacht. Ich habe ausgerechnet, wie dick eine Plastikschnur wäre, die so lang wie die jeweiligen Wege und so schwer, wie der gefundene Müll wäre.

Vielleicht wundert sich der ein oder andere, warum der Durchmesser des ruhigen Waldes nur etwa halb so groß ist wie der des Spaziergängerwaldes. Das liegt daran, dass sich beim halbieren eines Durchmessers, sich das Volumen viertelt.

Der vielbesuchte Wald:

Der Spaziergängerwald:

Der ruhige Wald:

Gewicht

162 g

124 g

27g

Routenstrecke

~ 3km

~ 3km

~ 3km

Durchmesser

~ 0,074 mm

~ 0,064 mm

~ 0,03 mm

Durchmesser-

vergleich

Ein sehr dickes Haar

Ein durchschnittliches Haar

Ein halbes Haar

 

Meine Meinung zu den Ergebnissen:

Ich selber hätte etwas mehr Müll erwartet, weshalb ich nun recht Zufrieden bin, dass es doch nicht so viel Müll wie ich erwartet hätte in unseren Wäldern befindet. Ich finde, dass es dennoch besser gemacht werden könnte. Auch wenn es nun so aussieht, als würde sich der Müll noch in Grenzen halten sollten wir allenfalls darauf achten unsere Wälder sauber zu halten. Unsere Wälder werden immer kleiner. Vor 100 Jahren gab es noch doppelt so viele Bäume auf der Welt als heute. Aus diesem Grund sollten wir sparsam mit dem Rohstoff Holz umgehen und Die Wälder von Müll freihalten, damit wir auch in 100 Jahren noch die Wälder zum Wandern, Spazierengehen, usw. nutzen können.

Das Müllsammeln:

Haben Sie je im Wald Müll aufgesammelt wenn, Sie ihn gesehen haben? Ich vermute mal nicht. Auch für mich war es ein seltsames Gefühl den Müll anderer wegzuräumen. Was mich besonders daran gestört hat, waren die seltsamen Blicke der anderen Menschen, die an mir vorbeiliefen. Dies merkte ich besonders beim entsorgen der Kiste mit den Flaschen, in denen sich einmal Alkohol befand.

Was wir dagegen unternehmen können:

Das nächste mal, wenn Sie im Wald Müll sehen, nehmen sie ihn doch einfach mit und entsorgen Sie ihn. Jedoch wäre dies gar nicht nötig, wenn jeder einfach selber darauf achten würde, dass kein Müll in unsere Wälder gelangt. Es würde schon reichen, wenn jeder einzelne nur einen kleinen beitragen würde, um langfristig saubere und schöne Wälder zu gewährleisten.

Gut Pfad,

Tack

Sommerlager 2019

Der Lagerplatz bot einen wunderschönen Ausblick auf das Ahrtal.

Im Sommer 2019 entschieden wir zu neuen Horizonten aufzubrechen und ein Siedlerdorf im Nordrhein-Westfälischen Blankenheim zu gründen. Alle Stämme unseres Pfadfinderbundes Horizonte mit sowohl Meute als auch Sippe waren dafür vom 27. Juli bis zum 10. August auf dem Bundessommerlager dabei. Für alle beteiligten war es ein großer Spaß und ich freue mich von unseren Erlebnissen erzählen zu können.

Der Weg zum Lager war kein leichter, zumindest nicht für die Sippen. Diese hatten ab Samstag einen Tag lang Zeit um sich zu Fuß auf den Weg zu unserem neuen Siedlerort zu machen. In Blankenheim angekommen wurden sie freundlich von den Wölflingen begrüßt, die bereits die Urkunde für das Land gesichert hatten. Der Lagerplatz grenzte an eine wunderschöne Pferdekoppel und man fühlte sich gleich wohl.

Am nächsten Tag wurden wir in drei Unterlager aufgeteilt und begannen unser Lager nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Handelsspiele machten es uns möglich unsere Unterlager jeweils mit Straßen und Festungen zu bebauen. Auch das Bauen von kreativen Toren und Masten kam nicht zu kurz.

Immer wieder versorgte die Taverne dabei das ganze Lager mit leckerem Nachtisch – aber nur gegen Blankenheimer Echtwährung: Lagergeld. Doch wer süße Speisen verzehrte sei gewarnt, denn Wespen, die uns ehrlich gesagt zur Plage wurden, bedienten sich gerne daran.

Während der ersten Woche verteidigten wir unser Land wiederholt gegen feindliche Angreifer und zeigten durch Kräftemessen in einer Olympiade, welches Unterlager es am meisten drauf hatte. Eine lang erwartete Abkühlung gab es dann im Freibad in Gerolstein.

Doch am Mittwoch geschah das, was niemand geahnt hat: Die Naturkatastrophe! Ein großflächiger Brand zerstörte die meisten Bauten unser neuen Stadt. Daraufhin gab es nur eins zu tun und das war neue Gebiete auszukundschaften. Nach einem schönen Abend mit Singewettstreit machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg, in neun verschiedenen Hajkgruppen. Manche führte ihr Weg zu schönen Seen, in die Vulkaneifel oder gar nach Belgien. Auf dem Weg galt es dabei möglichst viele Handelszertifikate zu bekommen und Aufgaben zu erledigen. Überrascht wurden wir von Überfällen und wir mussten gegen Ende unserer Route neue Erzhandelszertifikate ergattern um unserem Unterlager bei der Rückkehr einen Vorteil zu verschaffen.

Wieder angekommen am nun wiederhergestellten Lagerplatz, gab beim bunten Abend noch jede Gruppe etwas zugute, sei es ein Lied oder eine alternative Form der Unterhaltung. Dabei gab es für alle was zu lachen.

Das Sommerlager der Siedler von Blankenheim 2019 war ein Abenteuer so herausfordernd wie selten eines. Und wird die Zeit zur Erinnerung, ist es Heiterkeit die bleibt!

Gut Pfad
Silvester

Südbünde Meutenaktion

Zwar ist sie schon ein paar Tage her, doch sie ist uns allen gut in Erinnerung geblieben. Unsere Südbünde Meutenaktion, ein Lager für die 5-10 Jährigen, welches uns nach Phantasien führte.

Phantasien ist eine Welt, die aus den Träumen und Wünschen der Kinder entstanden ist. Sie ist voller Farben und Freude. Dank der grenzenlosen Phantasie der Kinder können Phantasiens Bewohner, regiert von der kindlichen Kaiserin, existieren.

Phantasien wurde durch das „Nichts“ bedroht. Es entstand aus Lügen und Gemeinheiten der Erwachsenen. Es hat Phantasien Stück für Stück verschlungen und war ebenfalls die Ursache für die Krankheit der kindlichen Kaiserin.

Atréju der Auserwählte um Phantasien zu retten, bat uns um Hilfe. Als wir angekommen waren hat uns Atréju mit offenen Armen empfangen.

Zum Schutz vor dem „Nichts“ haben wir uns Amulette gemacht die dann noch von der kindlichen Kaiserin ihre magische Schutzfunktion erhalten haben. Außerdem hat sie uns einen Tipp gegeben: Fuchur der Glücksdrache könne uns helfen. Doch durch das „Nichts“ war Fuchur verängstigt und wir sollten ihn mit Kinderlachen anlocken, denn er bekommt Energie durch das Lachen der Kinder.

Als Fuchur dann da war, führte er uns zu durch die Sümpfe der Traurigkeit zu der alten und sehr weisen Schildkröte Morla. Diese hat uns vom Orakel erzählt das uns weiterhelfen kann. Bevor wir jedoch zum Orakel gehen konnten mussten wir erst unsere Phantasie anregen.  Hierfür ließen wir uns, als Belohnung für das Bewältigen von Aufgaben, Phantasiegeschichten von den Phantasianern erzählen.

Dann waren wir bereit das Orakel zu treffen, doch das „Nichts“ wollte uns davon abbringen! Also mussten wir am „Nichts“ vorbeikommen um dann Schriftzeichen zu finden die am Ende den neuen Namen der kindlichen Kaiserin ergeben haben. Als wir sie auf den neuen Namen getauft hatten, war das „Nichts“ verschwunden und Phantasien gerettet wofür uns alle unsere neuen Freunde aus Phantasien sehr dankbar waren.

 

Aktuell

Die aktuelle Stammesführung:

Stammesführerin ist:
Sarabi
(Sara Neumann).

Stellvertreter ist:
Luyu
(Michelle Burkart).

Details zu Kontaktadressen
findet ihr unter Stammesführung.

 

Mehrere Gruppenleiter und Sipplinge haben sich am 19.10
in einem erste Hilfe Kurs weitergebildet